2. 1933–1944 – Die Jahre unter Köhler und Criblez
Im Jahr 1933 übernahmen Köhler und Criblez den Geschäftsbetrieb der Brasserie Paul. Sie fanden ein renommiertes, aber komplexes Lokal vor: ein wahres Labyrinth aus Sälen, Gängen und ineinander verschachtelten Gebäuden im Herzen eines historischen Häuserblocks.
Die beiden Gesellschafter begnügen sich nicht damit, nur das Schild auszutauschen. Sie modernisieren das Haus und gestalten dessen Betriebsabläufe neu. Der große Billardraum verwandelt sich: Die alten Holzkonstruktionen weichen einer offeneren und zweckmäßigeren Architektur. Acht Billardtische der neuen Generation ersetzen nach und nach die alten Anlagen. Um sie herum bleiben die Bistrotische, die geschwungenen Stühle, die Sitzbänke und der aufmerksame Service erhalten, die die Identität des Ortes ausmachen.
Die Brasserie Paul entwickelt sich zu einem umfassenden Komplex: Brasserie, Restaurant, Hotel, Buffet und Spielräume. Dort spricht man Französisch, Deutsch, Spanisch und Englisch, wie aus den Geschäftsunterlagen hervorgeht.
Köhler und Criblez scheinen die richtige Balance zwischen Tradition und Moderne gefunden zu haben. Doch wenige Jahre später wird ihr Vorhaben durch den Krieg jäh unterbrochen.
Die Behauptung, er habe dieses Universum allein in Rouen aufgebaut, kann ohne Beweise nicht aufrechterhalten werden. Die Untersuchung muss die Personen, Unternehmen und Eigentümer ausfindig machen, die dieses Wachstum ermöglicht haben.
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